Das perfekte Training

Das Gyroskop macht’s – die Rotation beim Powerball® ist vergleichbar mit Eiswürfeln, die in einem Glas geschwenkt werden — nur dass beim Powerball® die Kreiselkräfte dabei bis zu 16 kg für Dein Training erzeugen.

Alles andere, als träge — das Funktionsprinzip des Powerball®

Im Powerball befindet sich ein ca. 200 g schwerer Rotor, den Du durch Kreiselbewegungen auf Touren bringst. Es entsteht ein Drehimpuls um die Achse. Dabei baut sich eine Stabilität auf, die durch das Trägheitsmoment sowie die Geschwindigkeit der Rotation verursacht wird.

Durch das Drehen des Powerballs® kippst Du die Rotationsachse seitlich und übst dabei ein Drehmoment auf den Rotor aus. Der reagiert mit einer Gegenbewegung, er möchte sich wieder aufrichten — kann er aber nicht, da er sich in einer Führung im Ball befindet. Der einzige „Ausweg“ für den Rotor ist, innerhalb der Führung „wegzurollen“. Deine Energie wird in zunehmende Drehzahlen des Rotors umgesetzt.

Du kannst bis zu 16.000 Umdrehungen pro Minute erreichen, wobei Kreiselkräfte entstehen, die das 80-fache des Rotor-Eigengewichtes betragen: 16 kg!

So startest Du den Powerball®
— mit Startband oder dem Handballen

Stecke das Startband in das Loch im gelben Rotor und wickle die Kordel entlang der Aussparung um den Rotor. Zum Starten des Powerballs® nimmst Du ihn in eine Faust und ziehst das Band mit einem Ruck ganz heraus.

Mit etwas mehr Übung kannst Du den Powerball® in einer Faust mit der Rotoröffnung nach außen halten und ihn durch eine sehr schnelle, abwärts gerichtete Bewegung der anderen Hand mit dem Handballen am Rotor starten.

Anschließend bringst Du den Powerball® mit langsamen, kreisförmigen Bewegungen in Schwung. Fühle den Widerstand des Rotors und arbeite sanft dagegen. Der Powerball® sollte „rund“ laufen und dabei nicht schlagen oder laut klackern.

Deine Powerballtrainingspläne

Greifkraft der Finger

Halte den Powerball® nur mit den Fingerspitzen und drehe.

Damit trainierst Du die Fingerbeuger in jedem einzelnen Finger, ohne eine einseitige Belastung oder Überbelastung zu riskieren. Denn sobald Deine Kraft nachlässt, werden der Rotor langsamer und die auftretenden Kräfte geringer.

Diese Übung ist besonders geeignet, um Kraft und Kondition speziell für Klettern, Biking und Klavierspielen zu steigern.

Handgelenk

Halte den Powerball® in der Hand und kreisle aus dem Handgelenk.

Damit trainierst Du Deine Koordination. Kreisle links- oder rechtsherum, wechsle in die andere Hand und kreise dabei weiter. Nach Verletzungen kannst Du so die Beweglichkeit Deines Handgelenks wiedererlangen.

Die Übung eignet sich für Sportarten, bei denen die Handgelenke besonders beansprucht werden. Zum Beispiel Tennis, Eishockey, Biken, Golf. Auch in der Rehabilitation nach Verletzungen oder bei Carpal Tunnel Syndrom ist die Übung geeignet. Die weiche Schwingung wirkt sich günstig auf die Elastizität des Knorpels, zum Beispiel der Handwurzelknochen aus. Mit der Zeit wird das Handgelenk deutlich stabiler.

Unterarm

Halte Dein Handgelenk steif & stabil während Du den Rotor beschleunigst.

So kommt der Antrieb automatisch aus den beiden Unterarmmuskeln. Du trainierst Extensor und Flexor. Das Zusammenspiel der Muskeln im Armbereich lässt sich mit keinem anderen Trainingsgerät besser trainieren.

Vor dem Sport kannst Du Muskeln aufwärmen, nach starken sportlichen Belastungen schneller regenerieren — denn die Durchblutung wird gefördert. Selbst nach kurzem Training spürst Du ein Wärmegefühl im Unterarm. Das Training eignet sich hervorragend zur Vorbeugung gegen Tennisarm.

Sobald Dein Arm schmerzt, neigst Du dazu, den Arm zu schonen. Muskeln verkürzen sich und schmerzen sofort bei der nächsten Belastung. Diesen Kreislauf kannst Du nun durchbrechen.

Bizeps

Halte den Powerball® in Rotation mit angewinkeltem Arm nach oben.

Du wirst sehen und sofort spüren, wie Dein Bizeps zu arbeiten beginnt.

Die Übung ist für alle Sportarten geeignet, bei denen es auf einen starken Bizeps ankommt:
Klettern, Tennis, Rudern und viele andere mehr.

Trizeps

Strecke den Arm leicht vom Körper ab und drehe den Handrücken nach vorne und innen.

Jetzt hat der Trizeps zu tun. Die Übung ist für alle Sportarten geeignet,
bei denen es auf eine starken Trizeps ankommt:
Klettern, Tennis, Rudern und viele andere mehr.

Schulter

Halte den Arm seitlich ausgestreckt und treibe den Rotor weiter an.

Diese Übung dient der Entspannung im Schulterbereich und Du wirst
eine positive Wirkung bis in die Nackenmuskulatur spüren.

Wie bei allen anderen Übungen gilt auch hier: Damit der Powerball® in Schwung kommt und ihn beibehält, musst Du seine Schwingungen erfühlen. Konzentration und Körperbewusstsein werden so gefördert.